Der Stadtverein ist seit den Kommunalwahlen im September 2008 im Parlament als Fraktion für Sie vertreten. Die Anträge, die von unserer Fraktion gestellt werden, sollen uns dem Ziel einer bürgerfreundlichen Stadt näher bringen

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Stadtverwaltung, gemeinsam mit den Herausgebern des Kalenders für Hohen Neuendorf „Geschichte und Geschichten" sowie interessierten Bürgern, einen Vorschlag zu erarbeiten, welche Orte und Geschichten in den Stadtteilen unvergessen bleiben sollen. Die Verwaltung möge einen Vorschlag erarbeiten, wie diese erfahr- und/oder erlebbar gestaltet werden können.

Das Ergebnis soll Mitte des Jahres dem Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt werden und danach der SVV zur Billigung vorgelegt werden.

Zur Umsetzung soll eine Haushaltsstelle mit jährlichem Budget eingerichtet werden.

Begründung

Die Stadt Hohen Neuendorf ist ein Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Bergfelde, Borgsdorf, Hohen Neuendorf und dem Dorfanger Stolpe. Seit diesem Zusammenschluss ist die zunehmend attraktive Wohnlage mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung einhergegangen.

Viele Neubürger kann Hohen Neuendorf jedes Jahr begrüßen, während die Zahl der Menschen, die sich in den Stadtteilen noch „gut erinnern können", beständig abnimmt.

Hier ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen, die allgemein die „Geschichtskultur" leisten kann.

Sie soll das „Vergessen" verhindern bzw. die Erinnerung bewahren, z. B. durch Denk- und Mahnmäler. Sie soll aber auch Neubürgern die Möglichkeit eröffnen, sich mehr mit dem Wohnort ihrer Wahl zu identifizieren.

Einige Anfänge sind in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden. Um aus einer Zufälligkeit eine mehr systematische Herangehensweise zu machen, soll Erinnerung und Geschichte in der Gemeinschaft gesammelt und kollektiv für jeden zugänglich gemacht werden.

Niemand im Ort scheint dafür besser geeignet zu sein, als all die Menschen, die bisher bereits mit dem jährlichen Kalender „Geschichte und Geschichten" enorm viel zur Geschichtskultur beigetragen haben.

Als Projekt für die Zukunft, kann durch die Anlage historischer Rundgänge, die Attraktivität Hohen Neuendorfs auch für Besucher gesteigert werden.

 

Quelle zum Weiterlesen:

Funktionen der Geschichtskultur
Fakultät II Abteilung Geschichte der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
Bismarckstraße 10; 76133 Karlsruhe

 

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Der Riesenbärenklau - auch „Herkulesstaude" genannt - ist eine imposante Pflanze: der Stängel trägt weiße Blüten und kann bis zu 4 m hoch werden. Die eingeschnittenen Blätter erreichen leicht die Größe von Regenschirmen.
Gefahr für den Menschen geht durch die phototoxische Wirkung des Pflanzensaftes aus, der in großen Mengen in den Stängeln vorhanden ist. Der Kontakt mit dem Saft oder den feinen Nesseln und zusätzlicher Sonneneinstrahlung, führt innerhalb von 24 Stunden zu schmerzhaften, verbrennungsartigen Rötungen und Blasenbildungen. Besonders Kinder sind gefährdet, weil die Pflanzen aufgrund ihres imposanten Wuchses eine große Anziehungskraft ausüben.

Wir wollen mit unserem Antrag erreichen, dass der weiteren Ausbreitung der Pflanze im Stadtgebiet entgegen gewirkt wird. Es soll versucht werden, die Pflanze auf öffentlichem Grund, besonders dort, wo sich häufig Kinder aufhalten, zu beseitigen.

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In allen Stadtteilen Hohen Neuendorfs mangelt es an Sportstätten. In Lehnitz steht der Stadt jedoch ein großes Areal mit Sportflächen zur Verfügung, die mit geringem Aufwand instand gesetzt werden könnten.

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Bund und Land planen den Bau zweier Tank- und Rastanlagen an der Autobahn A 10, angrenzend an den Stadtteil Bergfelde. Dies birgt schwerwiegende Beeinträchtigungen für das benachbarte Wohngebiet und für die Natur in diesem Gebiet und widerspricht den dokumentierten Entwicklungszielen der Stadt Hohen Neuendorf. Unser Antrag fordert die Stadtverwaltung auf, die Planungen in der aktuellen Form abzulehnen und gibt der Verwaltung gleichzeitig eine Verhandlungsvollmacht.
Bitte lesen sie auch die zugehörige Pressemitteilung.

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Die beiden alten Beschlüsse aus 2004 und 2005 müssen aufgehoben werden, weil sie eine wesentliche Grundlage für die nicht gewollte Landesplanung zur L 171 darstellen.