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roteschuleDie Mitglieder der Fraktion Stadtverein stellen seit 2009 Geld für engagierte Bildungsprojekte zur Verfügung, nachdem die Stadtverordneten Hohen Neuendorfs gegen den Widerstand des Stadtvereins die Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigung beschlossen hatten. Das zusätzliche Geld sammeln die drei Fraktionsmitglieder wie angekündigt in einem Fonds.

Zum Schulfest am 14.6.2012 überreichte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthias Schwanke nun 400 Euro aus dem Fonds "Mehr für Bildung" an die Dr. Hugo Rosenthal Oberschule als Unterstützung für deren engagierte Projektarbeit.

Während andere Stadtverordnete vor nicht allzu langer Zeit die einzige Oberschule Hohen Neuendorfs als "Resteschule" diffamierten, sie an den Landkreis abtreten oder sogar ganz schließen wollten, hat der Stadtverein stets die Bedeutung der Dr. Hugo Rosenthal Oberschule betont und ihre Unterstützung und ihren Erhalt für unsere Stadt gefordert.

Nach dem Umzug in das Gebäude der Roten Schule und der abgeschlossenen baulichen Erweiterung ist die Einrichtung nun mit besten Lehr- und Lernbedingungen ausgestattet und blühte unter der Leitung der neuen Rektorin in kurzer Zeit auf. Zusammen mit dem engagierten Lehrerkollegium sorgt Frau Schlumm hier für eine sehr gut nachgefragte Schule hoher Qualität, bei der niemand mehr wagen würde, ihre Schließung zu fordern.

In diesem Zusammenhang erweist sich der Satz, den der Stadtverein im März 2009 publizierte, als vorausschauend: "Eine dauerhafte Unterstützung wird wesentlich dazu beitragen, dass sich der ungerechtfertigt negative Ruf der Schule ins Gegenteil wandeln wird. Die Frage nach dem geringen Anwahlverhalten wird sich dann nicht mehr stellen."
In diesem Sinne wurde dann schließlich auch die Entscheidung der Stadtverordneten für den Umzug von Borgsdorf nach Hohen Neuendorf einschließlich Ausbau des historischen Gebäudes im Interesse unserer Schüler getroffen.

Die geplanten Schulprojekte, u.a. zu den Werken von Albert Gottheiner (Architekt u.a. der Roten Schule, Wasserwerk, Wasserturm) oder der Start des Schulversuchs zum fächerübergreifenden Unterricht - alles das sind Zeichen besonderen Engagements von Lehrern und Schülern, die auch besondere Förderung verdienen. "Wir planen, engagierte Bildungsprojekte in unserer Stadt weiterhin zu unterstützen und zu fördern.", sagt Dr. Hans-Joachim Guretzki im Namen der Fraktionsmitglieder des Stadtvereins. "Zwar wird das Schulwesen im Wesentlichen durch das Land finanziell ausgestattet, aber besondere Projekte sind gerade am Anfang oft auf die Stadt, auf Spenden und auf engagierte Eltern angewiesen. Engagement für die Ausbildung unserer Kinder ist eine gute Investition in unsere Zukunft."