Heute fand in der Bibliothek in Borgsdorf die Aktion "Wunschbaum" statt. Kinder konnten sich Bücher wünschen, die ihnen in der Bibliothek fehlen, und die niedergeschriebenen Wünsche an einen Baum hängen.
50 Bücherwünsche kamen zusammen, für die nach einem Spender gesucht wurde.
Im letzten Jahr konnten 18 Wünsche erfüllt werden. Auf die Frage des Bürgermeisters an die Bibliothekarin, ob das in diesem Jahr getoppt wird, antwortete unser Fraktionschef Hans-Joachim Guretzki: "mit Sicherheit" und verblüffte damit alle Anwesenden.
Im Namen des Stadtvereins nahm er 21 Wünsche mit, bestellte sie in der Buchhandlung Behm und überreichte wenige Tage später eine große Bücherkiste.

roteschuleDie Mitglieder der Fraktion Stadtverein stellen seit 2009 Geld für engagierte Bildungsprojekte zur Verfügung, nachdem die Stadtverordneten Hohen Neuendorfs gegen den Widerstand des Stadtvereins die Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigung beschlossen hatten. Das zusätzliche Geld sammeln die drei Fraktionsmitglieder wie angekündigt in einem Fonds.

Zum Schulfest am 14.6.2012 überreichte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthias Schwanke nun 400 Euro aus dem Fonds "Mehr für Bildung" an die Dr. Hugo Rosenthal Oberschule als Unterstützung für deren engagierte Projektarbeit.

Aus Sicht des Stadtvereins ist die derzeit vorliegende Planung aus dem Jahr 2007 für einen großen Rathausanbau mit ca. 7 Mio € geschätzten Baukosten keine nachhaltige und absolut keine „billige" Lösung. Die bisher für die Vorplanungen dieses Neubaus ausgegebenen Planungskosten liegen bei ca. 180.000 € und betragen somit gerade einmal 2.5% der Gesamtbaukosten.

„Dass eine solide Planung Geld kostet, und bei einem Projekt dieser Größenordnung gut 20% der Baukosten beansprucht, ist sicher allen Verantwortlichen bekannt. Bei 7 Mio. € Baukosten wären das dann 1,4 Mio € Planungskosten" stellt Matthias Schwanke vom Stadtverein fest. Die Stadt und ihre Bürger sollten angesichts dieser Größenordnungen Wert auf eine vernünftige Unterstützung des Planungsprozesses in der AG Rathaus legen.

Das Thema Stadtentwicklung soll künftig in Hohen Neuendorf keine besondere Rolle mehr spielen. Nachdem der Bürgermeister in Vorgesprächen mit den Fraktionsvorsitzenden keine Mehrheit für eine Veränderung der Ausschüsse innerhalb der Legislaturperiode gefunden hat, versucht er es nun über Hauptausschuss und Stadtverordnetenversammlung. In der aktuellen Vorlage des Bürgermeisters zur Änderung der Geschäftsordnung kommt bei den Namen der künftigen Ausschüsse nicht einmal mehr das Wort „Stadtentwicklung" vor. Die spontane Koalition aus CDU, Die Linke und Bürgermeister will sich damit eines für sie offenbar lästigen Themas entledigen.

CDU setzt auf Halbwahrheiten

Unermüdlich beschwört die CDU im Einklang mit einigen anderen parlamentarischen Vertretern ihr Zerrbild des finanziellen Niedergangs Hohen Neuendorfs. Schuldig bleibt sie jedoch den großen „finanziellen Kraftakt", der in den kommenden Jahren auf unsere Stadt zukommt, explizit zu benennen. Ganz bewusst und systematisch wird versucht mit Halbwahrheiten der Bevölkerung bzw. Außenstehenden ein schiefes Bild zu vermitteln und andere Stadtverordnete zu diskreditieren.