Der Stadtvereinsbote bietet Ihnen Informationen zu aktuellen Themen in unserer Stadt.

Die Autobahn A10 wird 6-spurig ausgebaut

pdf Stadtvereinsbote, Mai 2009

Die Bundesrepublik Deutschland plant den Ausbau des Autobahnringes A10 auf 6 statt bisher 4 Spuren. Alle Brücken werden durch Neubau verbreitert und erhöht. Die Fahrbahnfläche der Autobahn wird ca. 1m höher liegen als jetzt.
Mehr Höhe, mehr Breite, mehr Fahrzeuge - dies alles bedeutet mehr Lärm und mehr Luftverschmutzung für Birkenwerder und die Hohen Neuendorfer Stadtteile Borgsdorf und Bergfelde. Ziel muss es daher sein, einen möglichst umfassenden Lärmschutz zu erreichen, der für die Orte an der A10 seit langem fehlt.

Muss der Ausbau von Anliegerstraßen so teuer sein?

pdf Stadtvereinsbote 1/2007

Der Straßenbau in Hohen Neuendorf ist ein Thema, dass nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch viele Bürger beschäftigt. Gerade in jüngster Zeit wurde versucht, die Themen Schulneubau und Straßenbau im Sinne eines „Entweder - Oder" gegeneinander auszuspielen. Der Stadtverein meint, dass beides ebenso notwendig wie auch realisierbar ist.

Ein wichtiger Aspekt im Straßenbau sind natürlich die Kosten, die in der Regel zu 90% durch die Anlieger aufzubringen sind, was nicht jedem gleich leicht fällt.

Wir wollen mit diesem Stadtvereinsboten einen Blick über die Stadtgrenze in eine andere Kommune werfen und einen Vorschlag für einen kostengünstigeren Ausbau von ortstypischen Anliegerstraßen vorstellen. Dazu wollen wir aber auch einmal Grundsätzliches zu alten und neuen Verkehskonzepten betrachten.

Wem nützt mehr Durchgangsverkehr in Wohngebieten?

pdf Stadtvereinsbote 2/2006

Bislang waren es nur bunte Linien auf Papier, doch jetzt folgen Taten: Mit der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans von 1996 hatten die Stadtverordneten im letzten Jahr die Stadtverwaltung ermächtigt, weitere Planungsschritte für den Ausbau des Haupterschließungsstraßennetzes zu unternehmen.

Nach dem Motto „wer A sagt, muss auch B sagen" musste deshalb jetzt der Bebauungsplan für die Dorfstraße in Bergfelde im Bereich zwischen der B96 (Mittelstraße/Birkenwerderstraße) und der Mühlenbecker Straße/Triftstraße im historischen Kern geändert werden. Sah der alte Bebauungsplan dort noch eine Straße mit der besonderen Zweckbestimmung „verkehrsberuhigter Bereich" vor, wurde im Juni 2006 die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beschlossen, der einen Ausbau der Dorfstraße als Haupterschließungsstraße ohne jegliche Verkehrsberuhigung ermöglicht.

Parkplatz am S-Bahnhof Hohen Neuendorf vor der Schließung?

pdf Stadtvereinsbote 1/2006

Mit der dringend notwendigen Sanierung der S-Bahnbrücke am Bahnhof Hohen Neuendorf ist in Kürze zu rechnen. Nach deren Abschluss soll auch der Bahnhofsvorplatz umgestaltet werden. Auf eine entsprechende Entwurfsplanung hatten sich die Stadtverordneten schon im Jahre 2003 geeinigt. Für die Umgestaltung wird ein Betrag von mindestens 279 Tausend Euro veranschlagt, der aus Fördergeldern (im Rahmen des Maßnahme- und Durchführungskonzeptes 2006 für das Sanierungsgebiet "Ortskern") finanziert werden soll.

Der Bahnhofsvorplatz ist laut Stadtverwaltung "aufgrund seiner zentralen Lage für die weitere Gestaltung und Aufwertung des Ortskernes von Hohen Neuendorf von besonderer Wichtigkeit". Als Grund für die Umgestaltung nennt die Verwaltung u. a. "die Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem Platz und attraktive Verknüpfung zwischen S-Bahn, Bus und PKW." Außerdem ist vorgesehen, die Nutzung des Bahnhofsvorplatzes für kleine Märkte bzw. Veranstaltungen zu ermöglichen.

Nach dem Entwurfsplan von 2003, der auch dem Beschluss der Stadtverordneten über das Maßnahmen- und Sanierungskonzept vom 23.02.2006 zugrunde liegt, wird der Platz dann nicht mehr zum Parken oder zum Ein- und Aussteigen benutzt werden können. Stattdessen soll er in eine gepflasterte und am Rand begrünte Freifläche umgewandelt werden. Auch zwei Fahrradstellplätze direkt am Bahnhofsgebäude sollen der Freifläche weichen.

Feinstaub

pdf Stadtvereinsbote 2/2005
pdf Antrag auf Messung der Lärm und Abgaswerte
pdf Antrag auf Ergreifung reduzierender Maßnahmen

Am 19. Juli 1999 ist die Richtlinie über Grenzwerte für Schwefeldioxid und Stickoxide, Partikel und Blei in der Luft in Kraft getreten. Seit Januar 2005 ist die EU-Richtlinie (1999/30/EG) zur Begrenzung von Feinstaubemissionen rechtsbindend für die Bundesrepublik. Mehr als 5 Jahre hatten Länder und Gemeinden Zeit, um Luftreinhaltepläne für den Fall einer Überschreitung zu erarbeiten. Bürger haben einen Rechtsanspruch auf Einhaltung der Werte.

Anfang des Jahres beherrschte das Thema Feinstaub die Medien über viele Wochen. Autos und Lastwagen waren schnell als Schuldige ausgemacht, die für eine hohe Belastung unserer Atemluft durch kleinste Partikel verantwortlich sind. Sie sind aber nicht allein für die hohe Belastung verantwortlich.