Arbeitsgemeinschaft Soziales & Kultur

  • Wir wollen unsere ehrenamtliche, gemeinnützige und wohltätige Arbeit allen Bürgern unserer Stadt ob klein oder groß, ob jung oder alt bei Problemen sozialer Art anbieten.
  • Die Bürger können städtische Probleme und ihre Vorstellungen zur Lösung dieser Probleme an die AG des Stadtvereins richten, um gemeinsam zur Problemlösung in unserer Stadt beizutragen.
  • Zur kulturellen Bereicherung in unserer Stadt wollen wir in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Einrichtungen in jedem Jahr unseren Beitrag leisten.

Projekt Großelterndienst

Netzwerk Gesunde Kindern

Beinahe sechs Jahre nach dem Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten, das Bahnhofsgebäude von Hohen Neuendorf wieder einer öffentlichen Nutzung zuzuführen, ist nichts geschehen. Das Gebäude entwickelt sich zum Schandfleck und verwahrlost.

Aus diesem Grund stellte Frau Tham am 22.3.2018 folgende Anfrage an die Stadtverordneten:

Im Mai 2012 heißt es im Grundsatzbeschluss für das Bahnhofsgebäude, dem zugestimmt wurde:

„Das an zentraler Stelle in der Stadt gelegene Bahnhofsgebäude droht nach mehrjährigem Leerstand immer weiter zu verfallen. Um diesen Missstand zu beheben und das Gebäude wieder einer öffentlichen Nutzung zuzuführen, hat die Stadt das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Hohen Neuendorf. im Juni 2011 erworben.
Auf Grund der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit (Bahn und Bus) bietet es sich an, hier eine kulturelle Begegnungsstätte zu schaffen die allen Einwohnern zu Gute kommt.
Neben einer erheblichen Steigerung der Attraktivität des Bahnhofsumfeldes lassen sich so langfristig die Kosten für angemietete Räume sparen. Nutzer sollten daher insbesondere sein: Bibliothek mit Stadtinformation, Senioren, Kulturkreis und Künstler, Begegnungsstätte für Jugendliche …“

Meine Hoffnung für den Kulturbahnhof war mit Wahl des neuen Bürgermeisters gestiegen. Seine Versprechen zur Wahl in Zeitungen und im Video auf You Tube klangen vielversprechend.

Jetzt habe ich aber erfahren, dass das in diesem Jahr benötigte Geld für die geplanten Baumaßnahmen, Unterfangung und hinterer Anbau, nicht vorhanden ist. Wie ich weiß, war es im vorigen Jahr bereitgestellt worden und sollte nicht verloren gehen.

Für meine Anfrage im August 2014 ermittelte ich die augenblicklichen Kosten der Stadt für o.a. Nutzer: Seniorenclub Zuschuss 12.600,-€, Kulturkreis 7.900,-€, Miete Stadtinfo 8.448,-€ und Bibliothek 18.141,-€ - zusammen gut 47.000,-€. Mit diesen eingesparten Kosten wäre eine Kreditaufnahme für den Umbau des Bahnhofsgebäudes als zentrale, attraktive Kulturstätte möglich. Auch unsere Künstler, die um mehr Beachtung und Unterstützung ringen, könnten ständige Ausstellungsräume erhalten.

Es gibt viele gute Bespiele in anderen, auch kleineren Orten für einen gelungenen Kulturbahnhof.

So in: 32105 Bad Salzuflen, 64546 Mörfelden, 21717 Deinste, 57223 Kreuztal, 29456 Hitzacker, 74632 Neuenstein, 16359 Biesental.

Meine Fragen an die Stadtverordneten sind:

Wollen Sie auch mehr Kultur in der Stadt?
Sehen Sie das Bahnhofsgebäude als einen passenden Ort dafür?
Werden Sie zur Verwirklichung beitragen?
Welche Anregungen können Sie selbst dazu geben?

Brigitte Tham

In der Antwort auf die Fragen von Frau Tham, hat sich die Fraktion Stadtverein ganz klar für die baldige Fertigstellung des Kulturbahnhofs ausgesprochen.
Bereits zur letzten Haushaltsberatung haben wir Projekte vorgeschlagen, die zugunsten des Kulturbahnhofs nach hinten gestellt werden sollten. Dafür konnte bislang keine Mehrheit gefunden werden.

Wir bleiben dran!

Unterkategorien

GroßelterndienstDer Großelterndienst: ein Projekt für Jung und Alt

Das Projekt Großelterndienst wurde 2004 vom Stadtverein Hohen Neuendorf ins Leben gerufen und erfreut sich bei Jung und Alt wachsender Beliebtheit.

Was verbirgt sich hinter diesem Projekt?

Ältere Einwohner können sich als „Wunschoma“ oder „Wunschopa“ an Familien oder Alleinerziehende vermitteln lassen. Eltern haben die Möglichkeit für ihre Kinder ab 3 Jahren und deren Betreuung „Wunschgroßeltern“ zu finden. Dabei wird angestrebt, dass die Treffen in einer harmonischen, familiären Beziehung ablaufen.

Was ist der Leitgedanke dieses Projektes?

Oma und Opa sein zu dürfen, schenkt Lebensfreude und ist Berufung des Alters.

Oma und Opa zu haben, ist ein Geschenk für Kinder

Was sind die Ziele dieses Projektes?

  • Die Zusammenführung der älteren und jungen Generation
  • Die ältere Generation erhält eine Aufgabe, die sie ausfüllt, ihnen gleichzeitig Freude bereitet und sie dabei jung hält.
  • Schaffung von besserem gegenseitigen Verständnis und somit Vermeidung von Generationskonflikten
  • Individuelle Kinderbetreuung außerhalb der Kita- bzw. Hortbetreuungszeiten

Wie funktioniert die Vermittlung?

Alle Interessenten nehmen Kontakt mit der Projektleiterin des Großelterndienstes, Helga Würdisch, auf. Der Großelterndienst verwaltet eine Kinder-/ Großelterndatei und kann passende Bewerber zusammenführen. Danach wird ein Treffen organisiert, bei dem sich Kinder, deren Eltern und Großeltern kennen lernen können.

Was kostet das?

Das „Wunschgroßelternamt“ ist ein Ehrenamt, das Freude bereitet und jung und vital hält. Da jedoch bei der Kinderbetreuung Kosten anfallen (z.B. Fahrtkosten, Kleiderpflege usw.) wird eine Aufwandsentschädigung für die Kinderbetreuung erhoben. Die Entschädigung beträgt 4,00€ für die 1. und 2. Betreuungsstunde des Tages und für jede weitere Stunde des Tages 2,00€, die sofort nach erbrachter Leistung von den Eltern an die Wunschgroßeltern zu entrichten ist.

Antworten auf Fragen zu weiteren Einzelheiten sowie versicherungstechnische Hinweise gibt Ihnen Helga Würdisch.

Bitte rufen Sie an, wenn Sie eine Wunschoma/-opa werden möchten oder gern eine Wunschoma/-opa für Ihr Kind hätten. Der Großelterndienst freut sich auf Ihren Anruf: 0178-4261243